Sorgen mit schönen Dingen bekämpfen

Die letzten Wochen waren einfach nicht schön, eine Sorge folgte auf die nächste, eine Katastrophe reihte sich an die andere. Ich kann es nicht sonderlich leiden, wenn man die Geschehnisse nicht beeinflussen kann und abwarten muss, was wohl als nächstes kommt.

Leider komme ich schnell ins Grübeln und Sich-Sorgen-Machen. Meine Gedanken drehen dann stunden- und tagelang Kreise, bis es mir nicht nur seelisch, sondern auch körperlich schlecht geht. Dieses mal habe ich versucht, aktiv dagegen zu kämpfen, indem ich mich bewusst mit schönen Dingen beschäftigt habe.

Zum Einen haben mir meine IG-Freunde durch die letzten Tage geholfen, indem sie mich mit schönen Bildern und kreativen Ideen abgelenkt haben, zum Anderen hat mir vor allem Brooke sehr zur Seite gestanden und mich immer wieder mit WhatsApp-Nachrichten aufgebaut. Ich danke ihr dafür von Herzen!

Zum Glück standen mir auch noch mein D und ein paar Freunde zur Seite, so dass ich immer Trost und Ablenkung finden konnte.

Und ansonsten habe ich mich einfach mit meinen zahlreichen Filos beschäftigt.🙂

Für mich extrem wichtig: mein Hund. Gerade in den letzten Tagen hat mir ihre Nähe sehr, sehr gut getan. Ich habe zudem noch das Glück, dass ich einen echten Kuschelhund habe, so dass hier immer freiwillig geschmust wird. Bei Bedarf klettert Flo einfach auf meinen Schoß und holt sich ihre Portion Liebe ab. Schön finde ich das.🙂

Ich habe es auch wieder mit dem handschriftlichen Tagebuchführen versucht. es ist noch ein wenig ungewohnt, da ich so viele Jahre nur noch gebloggt habe, aber nach den ersten paar Einträgen war ich schnell wieder drin im Schreiben.
Früher habe ich über Jahre hinweg fast täglich Tagebuch geschrieben. Ich denke, auf 50 Stück dürfte ich schon gekommen sein, denn ich habe mit 11 oder 12 Jahren bereits angefangen mit dem Tagebuchschreiben und immer mehrere im Jahr vollgeschrieben. Einige davon sind hier in unserer Wohnung, der Rest ist auf dem Dachboden meiner Eltern verstaut. Eines Tages hole ich sie alle mal hervor und lese nach, was mich als Kind und Teenager so beschäftigt hat.

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Planner Craziness

Schon immer konnte ich mich ratzfatz für etwas begeistern und ganz schnell Feuer und Flamme werden. Manchmal lässt die Begeisterung leider schnell wieder nach, manchmal hält sie einige Jahre lang an… Manchmal vielleicht sogar ein Leben lang?

Noch kann ich nicht sagen, ob und wann mich die Filofax-Leidenschaft wieder verlässt, ich kann aber zumindest die Feststellung treffen, dass sie mich vor ziemlich genau einem Jahr gepackt hat und seitdem immer stärker wird.  

Ich habe mich mit mir selbst darauf geeinigt, mich nun langsam auch von dem ein oder anderen Filo wieder zu trennen, wenn ich es nun gar nicht benutze. So hat mein Pocket Pennybridge Zip (der untere auf dem Foto) vergangene Woche seinen Weg in den Besitz einer Freundin gefunden, der ich ihn geschenkt habe. Sie hatte sofort eine Idee, wofür sie ihn verwenden wollte, während ich ihn zwar richtig schön fand, aber eigentlich nichts damit anfangen konnte.

Dafür ist der Compact Pennybridge (der obere auf dem Foto) inzwischen zu einem treuen Begleiter geworden, denn ich verwende ihn seit ca. einem Monat als Portemonnaie. Eingeheftet sind WoP-Einlagen (eine Woche pro Seite), die sehr platzsparend sind, denn sonst ist der Penny schnell ziemlich „moppelig“, was überwiegend an den zig Kundenkarten liegt, die man zum Punktesammeln und Sparen so braucht… Zum Glück passen die gut in die zahlreichen Kreditkartenfächer und Business Card-Inserts. 

Wie schauts bei euch aus mit der „Craziness“? Seid ihr genauso Filofax-verrückt wie ich oder habt ihr noch eine ganz andere (Sammel-) Leidenschaft?

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Was bisher geschah…

Wenn sich ein Jahr seinem Ende nähert und das neue Jahr bereits vor der Tür steht, so ist das für mich eigentlich eine Zeit, um in sich zu gehen und über das Vergangene nach zu denken und sich zu fragen, was es in der Zukunft an Neuem gibt.

Diesmal ist es mir überhaupt nicht gelungen, diese nachdenkliche Phase für mich zu nutzen. Gesundheitlich angeschlagen und mit meinem kleinen Sorgenhund an der Seite kam ich innerlich einfach nicht zur Ruhe. Trotzdem habe ich hier einen kleinen Überblick über die letzten Tage zusammen gestellt:

Friedhöfe haben mich schon immer fasziniert. Nicht die modernen, hässlichen, sondern die uralten mit ihren verwitterten Grabsteinen. Also habe ich den letzten Tag des Jahres 2013 genutzt, um einen Spaziergang über einen der schönen, alten Friedhöfe hier vor Ort zu machen.

Es war herrlich ruhig, die Sonne schien und außer mir war niemand dort. Die meisten Grabsteine sind dort so alt und verwittert, dass man die Namen nicht mehr lesen kann, und so fragt man sich, wer hier wohl begraben liegt?

Dann waren die letzten Tage des Jahres natürlich noch sehr aufregend im Hinblick auf meine Filofax-Begeisterung. Ein paar liebe Mädels, mit denen ich mich mich bei Instagram rege austausche, und ich haben uns den Filofax compact Pennybridge bestellt und waren nun alle wahnsinnig aufgeregt, wann wir ihn wohl erhalten würden?

Einige von uns hatten Glück und erhielten ihn noch genau an Sylvester, nur unsere Brooke erhielt ihn leider erst im neuen Jahr. Inzwischen können wir uns aber alle vier darüber freuen, ihn in den Händen zu halten. Erste „Umbauten“ des Inhalts und Verzierungen wurden schon vorgenommen.

Zu guter Letzt ist noch zu berichten, dass Flo sich von der OP selbst gut erholt hat und auch wieder spielen will. Dabei tobt sie herum wie ein junger Hund (dabei wird sie im Juni schon 12).

Ein Teil ihrer gesundheitlichen Probleme ist durch die Operation definitiv behoben worden, doch 100%ig fit ist sie noch nicht. Ihr Blutbild ist noch nicht in Ordnung und zwischendurch hat sie immer noch sehr erschöpfte Momente. Auch ist das Fell stellenweise dünner und sie ist sehr knochig geworden, obwohl ich schon mehr füttere. Eigentlich neigte sie immer dazu, schnell „moppig“ zu werden und es hieß, nach diesem Eingriff würden Hunde auf Grund der Hormonumstellung zunehmen. Das kann ich bei Flo nicht sagen. Sie nimmt zum Glück auch nicht ab, aber sie ist definitiv knochiger als früher.

Ende Januar ist der nächste Kontrolltermin. Ich weiß aber noch nicht, ob ich so lange abwarte, wenn sich in den nächsten Tagen nicht noch eine Verbesserung zeigt.

Wie habt ihr den Jahreswechsel empfunden? Habt ihr gefeiert oder mögt ihr es lieber, das Ganze ruhig angehen zu lassen? Habt ihr Vorsätze für 2014 oder wartet ihr erst einmal ab, was so auf euch zukommt?

 

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Merry X-Mas!

Ich wünsche euch allen schöne, entspannte Feiertage!
Lasst euch nicht ärgern und lacht darüber, falls die Verwandschaft heute wieder merkwürdig ist.🙂
Euch allen vielen lieben Dank, dass ihr da seid, mit mir eMails, Fotos, Kommentare und manchmal sogar Briefe austauscht.
Ich finde, dass auch Online-Freunde durchaus richtige Freunde sein können, und dafür danke ich euch von Herzen.
Im neuen Jahr hoffe ich wieder mehr Bloggen zu können, wenn mir nicht wieder die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht. In diesem Dezember waren sowohl der kleine Hund als auch ich ziemlich krank und rappeln uns langsam wieder hoch.
Einige von euch haben ja schon bei Instagram verfolgt, dass es Flo jetzt langsam wieder besser geht. Es war eine sehr harte Zeit für uns zu sehen, wie schlecht es unserer Kleinen ging und wir hatten große Angst sie zu verlieren. Zum Glück ist die Operationsnarbe gut verheilt und der Appetit ist zurück, nur die Blutwerte machen noch große Sorgen.
Bei mir ist leider noch keine Besserung der ständigen Migräneattacken eingetreten, trotz Medikamentenumstellung und ständiger Arztbesuche. Aber vielleicht kommt die positive Wirkung ja noch?
Frohes Fest und schöne Feiertage, ihr Lieben!

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Kranke Vierbeiner & kranke Zweibeiner

Flo hat uns heute Morgen einen fürchterlichen Schrecken eingejagt. Nachdem sie sich in der vergangenen Nacht schon übergeben hatte, begann der Morgen für sie offensichtlich mit Schmerzen, Magenkrämpfen und Fieber. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich unser lebhafter Hund in ein Häuflein Elend. Es ging so schnell, dass man selbst ganz erschrocken und ängstlich war.
Zum Glück hat unser Tierarzt auch am Samstag Sprechstunde, so dass Flo noch behandelt werden konnte. Diagnose: schwere Magen-Darm-Infektion, hohes Fieber.
Zuerst gab es zwei Spritzen, was unsere tapfere Terrierdame noch weg steckte. Dann aber kamen die Infusionen, was noch dreimal pieken mit eklig dicken Nadeln bedeutete. Da vergaß sogar Flo, dass sie ein mutiger Terrier ist. Ängstlich versuchte sie mir auf den Arm zu klettern. Ich war da selbst schon den Tränen nah.
Man kann sagen, was man will: ein Hund ist doch wie ein kleines Kind. Die Tiere leiden genauso und haben die gleiche Angst. Sie verstehen nicht, was los ist und wollen am liebsten bei Mama auf den Arm.
Nachdem wir wieder zu Hause waren, verbrachte Flo noch eine apathische Stunde eingemummelt auf dem Sofa. Dann wurde es langsam besser. Zuerst hob sie nur den Kopf und nahm ihre Umgebung wieder bewusst war, dann irgendwann verließ sie sogar die Couch, um mal nach dem Rechten zu sehen – in der Küche.
Essen durfte Flo erst abends wieder eine Kleinigkeit. Da war der hunger zum Glück schon zurück gekehrt. Auch eine kleine Runde wollte sie schon wieder drehen, aber noch keine allzu große. Die Treppe wollte sie aber auch schon wieder selbst steigen, zuerst hatte ich sie noch tragen müssen.
Nun liegt sie bei Herrchen auf dem Schoß, vollkommen ermattet, aber sichtlich entspannter. Ich bin erleichtert. Noch ein paar Tage wird sie Medikamente nehmen müssen und am Montag gibt es noch einen Termin beim Tierarzt, aber ansonsten sieht es schon wieder besser aus.
Am Dienstag muss dann ich zum Facharzt. Ich habe seit Wochen Dauermigräne mit Aura und leide an starker Übelkeit, so dass ich an manchen Tagen kaum weiß, wie ich zurecht kommen soll. Da ich außer den Triptanen aber auch noch andere Medikamente nehmen muss, gibt es schnell Probleme mit Neben- und Wechselwirkungen. Nun müssen die Medikamente komplett neu eingestellt werden.
Hoffentlich findet sich ein Weg, diesen Teufelskreis aus Schmerzen und Medikamenten irgendwann wieder zu durchbrechen, ich bin diesen ganzen Mist so leid.😦
Ich hoffe, euer Samstag war bisher etwas beschaulicher und entspannter als unserer? 

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Start in die Weihnachtszeit

Ich liebe die Weihnachtszeit, aber in diesem Jahr bin ich so gestresst, dass ich die ersten beiden Dezembertage noch nicht wirklich genießen konnte.
Unsere Abteilung hatte heute schon ihre Weihnachtsfeier… wer bitte schön veranstaltet montags Weihnachtsfeiern? Alle waren gestresst vom Wochenende und haben zwanghaft versucht, noch schnell alle Telefonate und Termine zu erledigen, bevor es mit einem Marathon-Tag an Schulungen und Vorträgen los ging. Ausgerechnet der letzte Vortrag war meiner… das Interesse der Kollegen war da schon bei Null angekommen. Dann schnell in die Stadt in die Gaststätte gehetzt und dort „gefeiert“. Junge, Junge, das war echt nicht mein Ding.
Die erste „richtige“ Weihnachts- bzw. Nikolausfeier gibts dann am Freitag mit einigen ehemaligen Kollegen aus meiner beruflichen Zeit an der holländischen Grenze. ich denke, dieser Tag wird mich entschädigen für heute.😉
Sind eure Weihnachtsfeiern schon geplant oder habt ihr, wie ich, die erste sogar schon hinter euch?

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November – Ein Rückblick

Die vergangenen 30 Tage fand ich fürchterlich stressig. Wenn das Jahr sich seinem Ende zuneigt, wird es nicht nur beruflich wegen ablaufender Fristen stressig, sondern auch privat, denn es will einiges in Ordnung gebracht und vorbereitet werden, bevor die Weihnachtszeit beginnt.
Der Start in den November fiel mir schon allein deshalb schwer, weil wir bis Ende Oktober Urlaub hatten und diesen bei bis zu knapp 40° C warmen Wetter in Florida verbrachten. Die Rückkehr in den grauen, oft regnerischen Alltag hier war nicht sehr angenehm.
Der November hat aber auch einige schöne oder zumindest interessante Momente mit sich gebracht. So habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder mit meiner Grundschul-Freundin telefoniert, die ich schon seit fast 30 Jahren kenne. Wir sehen uns kaum noch, seit ich vor 10 Jahren aus meiner Heimatstadt weggezogen bin.
Eines meiner November-Highlights war das Gewinnspiel von Qimmis, bei dem ich wunderschöne Kalendereinlagen für eines meiner zahlreichen Filofaxe gewonnen habe:
Zwischendurch habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet – und zwar ordentlich! – und meine Schuhsammlung um mehrere Stiefel erweitert. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so viele Schuhe besitzen könnte, dass ich nicht mehr weiß, wo ich damit hin soll, aber inzwischen ist es tatsächlich so. Und das, obwohl ich schon ein reines „Ankleidezimmer“ habe… Die Schuhe quellen einem daraus schon fast entgegen.
Aber ausgerechnet mein Lieblingspaar Stiefel musste ich im November entsorgen. Die Sohle hatte sich fast vollständig gelöst und eine Reparatur lohnte sich nicht mehr. Ich habe ein ähnliches Paar Schnürstiefel als Ersatz gekauft, nur leider sind die tierisch unbequem. Egal, sie passen trotzdem ganz gut zu den meisten Outfits, die ich so trage, egal, ob arbeitstauglich, gruftig angehaucht oder wenn ich mich wie eine Luftschiff-Pilotin fühlen will.
Der November hat mich auch wieder dazu gebracht, mehr Tee zu trinken. Ich habe mir einen ordentlichen Vorrat an Wintertees zugelegt, von denen ich auch immer einige Beutel in der Handtasche mit mir herumschleppe – für alle Fälle eben.^^
Zu guter Letzt habe ich mir die ersten drei Staffeln von The Walking Dead auf DVD gekauft und bin innerhalb kürzester Zeit zum echten Fan mutiert. Zombies und ähnliche Kreaturen habe ich irgendwie schon immer gemocht, weshalb ich auch „The Passage“ und „The Twelve“ von Justin Cronin noch einmal gelesen habe. Ist von euch noch jemand Fan von Zombiefilmen und apokalyptischen Büchern?
So, das soll es mit dem November-Rückblick gewesen sein, sonst langweile ich euch zu Tode.

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