Die kleinen Freuden des Lebens

Vor einigen Tagen habe ich mir überlegt, dass andere Frauen sich Unmengen an Kleidung, Schuhen, Parfüm oder generell Kosmetika kaufen. Das tue ich für gewöhnlich nicht (und sehe entsprechend öde aus, möchte ich mal vermuten, aber das stört mich nicht so).
Ich habe dafür ein ganz anderes Laster: Ich kaufe ständig Bücher. Und ich lese sie dann sogar.😉 Bisher habe ich allerdings fast jedes Buch mit einem schlechten Gewissen gekauft und mich jedes Mal gefragt, ob ich das Geld dafür nicht lieber sparen sollte.

Sollte ich vielleicht, tue ich aber nicht! Ha!

Wenn es mich froh macht, mit jede Woche ein Buch zu kaufen, wäre es ziemlich dumm, mir das selbst zu verwehren, oder? Genau!

Heute fiel also die Entscheidung: Bücher müssen einfach drin sein. Auf ein Buch kann ich mich schon im Vorfeld wochenlang (ja ja, laut neuer Rechtschreibung heißt es „Wochen lang“, ist ja gut!^^) freuen. Wenn ich dann die Bestellung abschicke beginnt das freudige Hoffen und Warten, bis endlich der orangefarbene Paketschein im Briefkasten liegt. Ein weiterer Tag des Wartens, man darf ja nicht noch am gleichen Tag sein Päckchen bei der Post abholen, bricht an, aber dann ist es soweit! Ein neues Buch gehört mir! Meins! Mein Schatz!!!😉

Meine neueste Errungenschaft ist „The Happy Hooker“ von Debbie Stoller.
Wow! Was für geniale Projekte! Von allen bisher gekauften Häkelbüchern bisher das ansprechendste. Die Anleitungen entsprechen größtenteils tasächlich meinem Geschmack und die fertigen Projekte sind durchaus tragbar. Es sind nette Sachen dabei, Pullover und Boleros, ein Rock, Schals, Accessoires… Sogar ein toller Herrenpullover.

Wie handhabt ihr das? Neigt ihr eher dazu, euch kleine Freuden selbst zu verwehren, oder seid ihr der Meinung, dass man sich auch einmal selbst belohnen muss, solange es im Rahmen bleibt?

5 Kommentare

Eingeordnet unter Bücher, Häkeln

5 Antworten zu “Die kleinen Freuden des Lebens

  1. Belohnen ist netter. :-)Liebe Grüsse von derGarnprinzessin

  2. Bücher sind meiner Meinung nach keine Belohnung, sondern genauso lebensnotwendig wie Nahrung :-)Und warum immer nur sparen? Das letzte Hemd hat ohnehin keine Taschen. Ich kenne eine alte Dame, die hat immer sehr sparsam gelebt. Jetzt hat sie eine Viertelmillion auf dem Konto. Und liegt mit Alzheimer im Pflegeheim…Wenn Du es Dir leisten kannst, kaufe jedes Buch, das Du haben möchtest. Finde ich auch wesentlich sinnvoller als das 47. Paar Schuhe.So lange das Kaufen nicht zur Sucht wird, ist das doch völlig okay.Liebe GrüßeTina

  3. Mir geht es mit Büchern genauso. Ich leihe nur in den seltensten Fällen, ich kaufe lieber. Und ich finde es schön, mindestens ein, wenn nicht mehr volle Bücherregale in der Wohnung stehen zu haben. Dafür komme ich eben auch mit zwei Paar Schuhen aus und trage keine Markenklamotten. Jeder,was einem wichtig ist, oder?Dieses Buch ist übrigens super, da hast du mich glaub ich eh schon wieder in Versuchung geführt. Sehr schöne, hippe Sachen drin.Lieben Gruß vom Platypus

  4. Ich bin auch der Meinung..Bücher kann man nie genug haben.Und wie Platypus schon sagt, es schaut ja super aus,so ein volles Bücherregal.Ich gönne mir auch immer mal wieder etwas.Man kann ja nichts mit ins Grab nehmen!!!!

  5. Hallo ihr!Ich sehe das so wie ihr, man muss sich auch einmal eine Freude gönnen.😉 Darum habe ich mir heut auch noch etwas Garn gekauft. *lach*Liebe Grüße,Ciaran

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