Weg mit dem Mist! ;)

Ausmisten soll gut für die Seele sein – und für den Platz in der Wohnung…😉

Ich bin daher ganz stolz auf mich, denn ich habe schon drei Tüten zur Altkleidersammlung gebracht, einen Riesenbeutel in den Restmüll geworfen und ca. eine komplette Papiermülltonne befüllt.

Für mich ist das ein gutes Zeichen. Wenn ich mich zu solchen Aktionen aufraffen kann, geht es mir gut.

Geht es euch ähnlich? Was bringt euch dazu auszumisten?

Seit ich mit D. zusammen bin, werfe ich gnadenlos mein altes Leben raus, denn ich brauche jetzt Platz für Neues. Endlich macht es wieder Spaß durch die Stadt zu bummeln und Neues zu kaufen, endlich finde ich mein Umfeld wieder gemütlich und zum ersten Mal seit Jahren habe ich das Gefühl, wieder richtig wach zu sein und nicht den Tag zu vertrödeln.

Ich habe das Gefühl, eine ganz andere zu sein, aber gleichzeitig habe ich auch den Eindruck, endlich wieder ich selbst zu sein. Wie kann das sein?

Habe ich denn früher wirklich nicht erkannt, was mir fehlte und was nicht passte? Warum habe ich mit Dingen zufrieden gegeben, die gar nicht meinen Wünschen entsprachen?

Habt ihr soetwas auch schon an euch beobachtet? Wie seid ihr damit umgegangen bzw. wie geht ihr damit um?

Ich frage mich, ob ich jemals aufgewacht wäre, wenn mein Leben sich nicht plötzlich und ohne mein aktives Mitwirken verändert hätte.

Arbeitstechnisch hat sich auch einiges weiterentwickelt. Ich habe zusätzliche Aufgaben bekommen, was mir Spaß macht. Wenn ich etwas beherrsche, macht es mich nämlich kirre, wenn ich nicht bald etwas neues lernen kann. Scheinbar brauche ich Herausforderungen, sonst verfalle ich in einen öden Trott.

Wie sieht es bei euch aus? Was lässt euch im übertragenen Sinne aufwachen? Was ist in eurem Leben wichtig, damit es nicht einfach so dahinplätschert?

2 Kommentare

Eingeordnet unter Dekorieren & Wohnen, Verschiedenes

2 Antworten zu “Weg mit dem Mist! ;)

  1. oft dauert es eine ganze weile, bis man erkennt, was genau einem fehlt oder nicht passt. dann geht’s meist nochmal so lang, bis man endlich was dafür tut, daß man sich wieder gut fühlt. und wenn man es dann getan hat, kommt man sich selbst irgendwie fremd vor, weil plötzlich (?!) alles anders ist. gleichzeitig tut die veränderung so gut, daß man sich viel mehr „bei sich selbst“ fühlt. ich weiß genau, was du meinst, hab ich doch vor ein paar monaten mein ganzes bisheriges normales leben ausgemistet.und ich hab mir vorgenommen, die wichtigen dinge mehr im auge zu behalten und nicht mehr so viel ballast (nicht nur seelischen, auch zeugs im umfeld)mit mir rumzuschleppen. bis jetzt scheint’s ganz gut zu klappen…

  2. och ciaran, mir geht es ganz genau so. ich brauche ständig veränderungen in meinem leben, weil ich immer denke, da geht noch was…. und dann fange ich an, auszumisten…. eine zeit lang hatte ich das gefühl, ich habe genug ausgemistet und jetzt fängt ein neuer abschnitt in meinem leben an. dabei ertappe ich mich, oft in alten strukturen zurück zu fallen.hab einen schönen sonntag !ganz liebe grüße,gaby

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