Aufschieberitis

Ich habe gerade ganz viel zu tun. Aber ich tue es nicht. Das, was getan werden sollte, ist da, aber wird nicht getan. Also habe ich viel zu tun, der Berg ist ja nicht abgearbeitet, so dass ich nicht sagen kann, ich hätte gar WENIG zu tun… Ähem.

Ich sitze hier gerade eingekuschelt in meine Fleece-Jacke (ich liebe diese Jacke, ich werde sie mal fotografieren), die Heizung ist auf niedriger Stufe an und ich bedaure mich selbst, denn ich habe viel zu tun. Der Laptop muss auf Vordermann gebracht und morgen meinem Vater übergeben werden, die Wäsche will aus dem Trockner geholt und mein Zeugs für die nächsten zwei Tage in den Rucksack gestopft werden. Dieses Zeugs muss vor dem Reinstopfen aber erst zusammengesucht werden. Das Zusammensuchen von Zeugs ist am schlimmsten. Es schafft Unordnung, es frustriert einen, weil es einem vor Augen führt, das man nichts zum Anziehen hat, und es macht einem deutlich, dass man das zusammengesuchte Zeugs irgenwann auch wieder rausholen und wegräumen muss. Teuflisch!

Die geborgten Plastikschälchen von meiner Ma habe ich schon zusammengesucht und bereitgestellt. Ich glaube, diese Schälchen habe ich schon seit 2004 in meinem Besitz. Jedes Jahr kommen Teile hinzu, denn bei jedem Besuch wird etwas zum Mitnehmen für mich hineingefüllt. Ich denke nur nie daran, die Schälchen wieder ihrer Eigentümerin zurückzubringen. Aber meine Mutter ist da auch geduldig, vielleicht ist sie sogar froh, dass ich 12.000 ihrer Plastikteile hier habe und sie den Kram nicht verstauen muss?

So, da ich viel zu tun habe, muss ich mich jetzt wohl mal vom PC entfernen. Schlaft gut!

2 Kommentare

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2 Antworten zu “Aufschieberitis

  1. Oh ich kenne das! Das Leid eines Pendlers. Ich hasse es!😉 Genau wie du, stehe ich Donnerstags immer vor meinem Schrank und weiß nicht was ich einpacken soll. Welche Schuhe ziehe ich an, die ich das Wochenende ausführen kann, aber was wenn es regnet oder brühtend heiß wird? *grrr*
    Genau das gleiche Theater auf den Rückweg. Ich möchte nicht immer meinen kompletten Kleiderschrank hin und her tragen, und so lasse ich ein bestimmtes Oberteil bei ihm. In der Woche will ich aber genau DIESES Oberteil anziehen und es ist nicht da – schrecklich!
    Ich habe mir angewöhnt bestimmt Dinge einfach zweimal zu haben, einmal für die Woche und einmal fürs Wochenende😀 Shampoo zum Beispiel oder eine Handtasche😉 Ich bin eigentlich nicht der Typ, der zwei Handtaschen hat (ich könnte mich nie entscheiden) aber jetzt habe ich doch zwei:-/

    Mit dem Auspacken habe ich nicht so das Problem, aber ich mag es wirklich nicht zu wissen wo genau jetzt eigentlich mein Zuhause ist. Ich fühle mich viel heimischer bei ihm, aber meine wichtigen Sachen/Unterlagen habe ich da nicht… Wie machst du das? Wo ist für dich Zuhause?

  2. Zu Hause ist für mich natürlich bei meinem Partner, wir haben ja auch eine gemeinsame Wohnung; Unterlagen und alles Wichtige sind dort.
    In meinem „Mini-Domizil“ bin ich ja nur den kleinsten Teil der Woche.
    Ich habe auch fast alles zweimal und natürlich in beiden Wohnungen einen Kleiderschrank.🙂
    Der Rucksack war in diesem Fall nur für einen Kurzbesuch (habe eine Freundin abgeholt), ansonsten schleppe ich eigentlich nur eine Haarbürste und meinen Fön hin und her (der ist einfach besser als der Zweitfön und die Farbe ist so cool… *lach*).

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