Gestresst? Ich? Nie!

Viele Menschen führen lange Listen. Ich auch. Die Listen werden länger und länger und führen auf, was alles zu tun ist. Ich führe Listen, um bloß nichts zu vergessen, denn ich denke jedes Mal: Schreib es auf, dann erledigst du es auch!

Manchmal klappt das, manchmal nicht. Je länger die Liste, desto mehr Stress baut sich auf, denn es wird unmöglich, alles sofort / am gleichen Tag… zu erledigen.

Ich versuche inzwischen, keine Endlos-Listen mehr zu verfassen, sondern nur zwei, drei Dinge auf einem kleinen Zettel zu notieren und mir diesen auf die Tastatur zu legen. Bisher hat das fast immer geklappt. Auf der Arbeit lag heute ein Zettel auf dem Keyboard und erinnerte mich daran, eine Statusmeldung abzuschicken. Das war das erste, was ich heute morgen erledigt habe.  Zuhause lag auf der Tastatur der Zettel „Autohaus“. Das erste, was ich also nach der Arbeit erledigt habe, war, einen Termin für die Inspektion zu machen.

Selbst bei diesen „Mini-Listen“ bzw. Mini-Aufgaben bleibt das Erfolgserlebnis nicht aus. Ich habe erledigt, was ich mir vorgenommen habe. Die anderen 100.000 Dinge arbeite ich dann Schritt für Schritt ab…😉

Diese kleine Anekdote hat natürlich wenig mit dem Stress zu tun, den man trotzdem Tag für Tag hat. Sie soll auch nur darauf hinweisen, dass man es vermeiden kann, sich selbst noch mehr zu stressen als unbedingt nötig.

Heute lässt sich der Stress nicht allzu gut in den Griff bekommen. Ich habe kaum etwas geschafft, weil ich wieder mit diesen elendigen Kopfschmerzen zu kämpfen hatte. Nun muss ich mich gleich beeilen und einiges nachholen, obwohl ich wenig Zeit habe. Immerhin habe ich am Montag einen Arzttermin, damit sich endlich klärt, was mit meinem Kopf los ist.

5 Kommentare

Eingeordnet unter Aktionen & Veranstaltungen, That's Life!

5 Antworten zu “Gestresst? Ich? Nie!

  1. Pfui Fransson

    Wenn mein Kopf das Prinzip der Minilisten bloß auch behalten könnte, leider dreht er immer nur durch und erstellt Endloslisten und lässt mir dadurch keine freie Minute.
    Gute Besserung und alles gute für den Arzttermin.

  2. Ohne Listen bin ich absolut aufgeschmissen! Ich schreibe allerdings nur recht kurze Aufgabenstellungen ;0)) und mogele immer solche hinein, welche schnell zu erledigen gehen, denn da hat man das Gefühl, viel geschafft zu haben und freut sich über die Erfolgserlebnisse :0)

  3. Ne, ich führe so gut wie keine Listen. Alles im Kopf🙂

    Was schön öfters dazu geführt hat:
    Oft bin ich mit (teilweise sogar richtigen!) Entscheidungen schneller. Wenn ich dann mal einen schlechten Tag habe, dann geht gar nix mehr.

    Irgendwo habe ich mal gelesen: Jede To-Do-Liste, die nicht auf einen PostIt Zettel passt, ist zu lange. Gibt es PostIt in A3? 🙂

    Das System von Olga (mit dem, äh, bescheissen) muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Wäre vielleicht eine Möglichkeit dafür – dann klappt bei mir auch mal was…

  4. @waelti: Man muss eben mit den Psychowaffen gegen Alltagschaos kämpfen ;0). Bei mir klappt’s gut :0)

    • Ich bin _nur_ vernünftig. Psychowaffen / Psychotricks verwende ich niiiiiiiiieee🙂

      Vermutlich kommen da andere Aussagen, wenn meine Mitmenschen gefragt werden. Nur – die haben ja keine Ahnung. Iss klar…

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